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Netzanschluss

Hier finden Sie Informationen zum Netzanschluss für Niederspannung und Mittelspannung sowie zur Kraftwerksanschlussverordnung.

Niederspannung, Mittelspannung
KraftNAV

Niederspannung, Mittelspannung

Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss von Letztverbrauchern in der Niederspannung und für die Anschlussnutzung durch Letztverbraucher, ergänzende Bedingungen

§ 18 Abs. 1 EnWG und § 4 Abs. 2 und Abs. 3 Satz 2 NAV

Für den Netzanschluss von Letztverbrauchern im Niederspannungsnetz und für die Anschlussnutzung durch Letztverbraucher gelten im Netzgebiet der Netze Duisburg GmbH die entsprechenden Bedingungen der NAV vom 1. November 2006 in Verbindung mit den ergänzenden Bedingungen.

Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) (PDF, 89 KB)

Die ergänzenden Bedingungen zur NAV werden in Kürze veröffentlicht.

 
Technische Anschlussbedingungen (TAB 2007) für den Anschluss an das NiederspannungsnetzTAB 2007 (PDF, 591 KB)
Ergänzende Bedingungen der Netze Duisburg GmbH zur TAB 2007 Ergänzende Bedingungen (PDF, 1,1 MB)
VDN-Richtlinie "Transformatorstationen am Mittelspannungsnetz"Transformatorstationen am Mittelspannungsnetz
(PDF, 500 KB)
Ergänzende Bedingungen der Netze Duisburg GmbH zur VDN-Richtlinie "Transformatorstationen am Mittelspannungsnetz"

Ergänzende Bedingungen (PDF, 1,6 MB)

 

Informationen über Vertragsanpassungsmöglichkeiten

§ 115 EnWG

§ 29 Abs. 1 Satz 1 NAV

Im November 2006 ist die Niederspannungsanschlussverordnung in Kraft getreten. Die NAV hat unmittelbaren Einfluss auf die mit uns abgeschlossenen Netzanschlussverträge (basierend auf den AVBEltV) mit in Niederspannung an unser Versorgungsnetz angeschlossenen Anschlussnehmern.

Gemäß § 115 Abs. 1 Satz 2 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) i.V.m. § 29 Abs. 1 NAV sind Verträge über den Netzanschluss an und den Netzzugang zu den Energieversorgungsnetzen mit einer längeren Laufzeit als sechs Monate spätestens sechs Monate nach Inkrafttreten einer zu diesem Gesetz nach den §§ 17, 18 oder 24 erlassenen Rechtsverordnung an die jeweils entsprechenden Vorschriften dieses Gesetzes und die jeweilige Rechtsverordnung nach Maßgabe dieser Rechtsverordnung anzupassen, soweit eine Vertragspartei dies verlangt.
Von diesem Verlangen macht die Netze Duisburg GmbH hiermit Gebrauch. Die Anpassung aller betroffenen Netzanschlussverträge an die neuen Vorgaben der NAV erfolgt mit Wirkung zum 1. Januar 2007. Für Netzanschlussverträge, die ab dem 8. November 2006 abgeschlossen wurden, gilt die NAV unmittelbar; eine Anpassung ist nicht erforderlich.

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Kraftwerks-Netzanschlussverordnung

Verfahren zum Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit einer Nennleistung ab 100 MW
§ 3 Abs. 1 KraftNAV  

Die Kraftwerks-Netzanschlussverordnung (KraftNAV) vom 26. Juni 2007 regelt die Bedingungen für den Netzanschluss von Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie (Erzeugungsanlagen) mit einer Nennleistung ab 100 MW an Elektrizitätsversorgungsnetze mit einer Spannung von mindestens 110 kV.

Die Netze Duisburg GmbH ermöglicht den Netzanschluss zum Zwecke der Einspeisung elektrischer Energie in ihr Netz gemäß eines transparenten und diskriminierungsfreien Verfahrens. Basis für dieses Verfahren sind die Vorgaben der KraftNAV.

Qualifiziertes Anschlussbegehren

Qualifizierte Anfragen über Anschlussbegehren von Erzeugungsanlagen mit einer Nennleistung ab 100 MW zum Zwecke der Einspeisung elektrischer Energie in das Hochspannungsnetz (110 kV) der Netze Duisburg GmbH sind per eingeschriebenem Brief an die Netze Duisburg GmbH zu richten. Sie müssen zu den im folgenden Dokument aufgeführten Unterpunkten vollständige Angaben enthalten.

KraftNAV - qualifiziertes Anschlussbegehren (PDF, 60 KB)

Sollten in dem schriftlichen Anschlussbegehren notwendige Angaben fehlen, stellt die Anfrage zunächst kein qualifiziertes Anschlussbegehren dar.

Hinsichtlich des Ablaufs des Verfahrens und der damit einhergehenden Fristen wird auf § 3 (2) KraftNAV verwiesen.

Standardisierter Netzanschlussvertrag für Erzeugungsanlagen mit einer Nennleistung ab 100 MW

Der Vertrag wird derzeit erstellt und nach Fertigstellung umgehend veröffentlicht.

Netzschemaplan, Netzauslastung und Engpässe

Netzschemaplan (PDF, 81 KB)

Lastfluss

Zwischen dem Netz der Netze Duisburg GmbH und dem Übertragungsnetzbetreiber bestehen die folgenden Übergabestellen:

  • Übergabestelle Umspannwerk Gaterweg
  • Übergabestelle Umspannwerk Kopernikus

Als Leistungsgrenzen für den Bezug aus dem vorgelagerten Netz des Übertragungsnetzbetreibers gelten:

  • Übergabestelle Umspannwerk Gaterweg 200 MVA gesichert
  • Übergabestelle Umspannwerk Kopernikus 200 MVA gesichert

Als Leistungsgrenzen für die Lieferung in das vorgelagerte Netz gelten:

  • Übergabestelle Umspannwerk Gaterweg 250 MVA
  • Übergabestelle Umspannwerk Kopernikus 120 MVA

In Summe max. 250 MVA über die Übergabestelle Umspannwerk Gaterweg. Die Netzlast beträgt 3 bis 420 MW.

Die oben genannten Leistungsgrenzen stellen keine Engpässe im Sinne von § 15 StromNZV dar.

Kraftwerkseinspeisung

In das Netz der Netze Duisburg GmbH können derzeit gesichert 350 MW eingespeist werden. Die installierte Kraftwerksleistung beträgt zur Zeit ca. 550 MW.

Kurzschlussleistung

Die Schaltanlagen der Netze Duisburg GmbH sind für eine Kurzschlussleistung von mindestens 5 GVA ausgelegt, diese Kurzschlussleistung wird im derzeitigen Netzbetrieb nahezu erreicht.

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